Hier finden Sie Informationen rund um das von der DFG geförderte soziologische Forschungsprojekt “Im Schatten des Szientismus. Zum Umgang mit heterodoxen Wissensbeständen, Erfahrungen und Praktiken in der DDR” (Kurztitel: “Okkulte DDR”), das derzeit am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg durchgeführt wird.

Kurzbeschreibung: Obwohl es eine Vielzahl von Hinweisen darauf gibt, dass paranormale Erfahrungen und Praktiken in der DDR existierten und auch Gegenstand staatlicher Abwehr- und Kontrollmaßnahmen waren, ist über die Details so gut wie nichts bekannt. Vor dem Hintergrund dieser Forschungslücke ergab sich die Leitfrage des Forschungsprojektes: Wie erfolgte die private, öffentliche und wissenschaftliche Verhandlung von im weitesten Sinne parapsychologischen Themen und paranormalen Erfahrungen in der DDR? Konkret gefragt: Welche Rolle spielten Themen wie Gedankenübertragung, Wahrträume, Ahnungen, Spuk-, Geister- und Jenseitserscheinungen, Parapsychologie, Astrologie und Wahrsagepraktiken, Wunderheilungen oder UFOs im Alltagsleben der DDR-Bürger?